Treffen der ausgebildeten Medienscouts

Im Rahmen der Medienscoutausbildung, die in den Jahren 2013 – 2015 durch das Kommissariat Kriminalprävention und Opferschutz der Kreispolizeibehörde Unna und die Landesanstalt für Medien durchgeführt wurde, fand am 30.11.2017, in der Zeit von 09 – 16 Uhr, in der Aula der Anne-Frank-Realschule in Unna, ein Nachtreffen aller ausgebildeten Medienscouts statt.

Es hatten sich 35 Schülerinnen und Schüler sowie und 16 Lehrerinnen und Lehrer angemeldet.

Inhaltlich ging es um die Implementierung der Medienscoutsarbeit an den Schulen und um neue Phänomene im Bereich von Medien und der Internetnutzung

Cybermobbing, Gewaltvideos auf dem Handy, Einstellen von urheberrechtlich geschützten Fotos und Videos bei Youtube oder illegale Film- und Musikdownloads – die Mediennutzung von Heranwachsenden auch in ihren problematischen Formen macht vor der Institution Schule nicht halt. Medien sind allgegenwärtig, Kinder und Jugendliche wachsen ganz selbstverständlich mit ihnen auf.

Um nicht nur die Chancen, sondern eben auch die Risiken medialer Angebote zu erkennen und diese selbstbestimmt, kritisch und kreativ nutzen zu können, bedarf es Begleitung, Qualifizierung und Medienkompetenz. Der Ansatz der „Peer-Education“ ist hierbei besonders hilfreich: einerseits lernen junge Menschen lieber von Gleichaltrigen und andererseits können sie Gleichaltrige aufgrund eines ähnlichen Mediennutzungsverhaltens zielgruppenadäquat aufklären.

Träger der Medienscouts ist der Verein ProSi. in Kooperation mit dem Kommissariat Kriminalprävention und Opferschutz der Kreispolizeibehörde Unna.

Weitere Informationen über die Medienscouts an der HRS finden Sie hier

 

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