Unsere Schulsanitäter

Wie funktioniert der Schulsanitätsdienst an unserer Schule?

Unsere Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter helfen, wenn einer Schülerin / einem Schüler etwas passiert, sei es auf dem Schulhof oder in der Sporthalle. Sie treffen Entscheidungen, was zu tun ist: Verband oder Pflaster, Eltern oder Rettungswagen?

Die Mitglieder im Schulsanitätsdienst sind Freiwillige und Interessierte aus dem 8. Jahrgang. Sie haben sich bereit erklärt, in der Schule anderen Mitschülern oder auch den Lehrern in kleineren oder größeren Notsituationen zu helfen. Sie erkennen und schätzen die Notfallsituation ein; leisten bei Bedarf lebensrettende Sofortmaßnahmen und veranlassen den Rettungsdienst zu alarmieren; wenden Erste-Hilfe-Maßnahmen an und betreuen Verletzte; übergeben die Erkrankten/Verletzten an den Rettungsdienst, Arzt oder Eltern. Zum Schluss dokumentieren sie ihren Einsatz.

Damit diese Erste Hilfe möglich ist, haben SSD-Teams während der Schulzeit Einsatzbereitschaft. Sie sind in den beiden großen Pausen im Sanitätsraum und können dort ihre Mitschüler behandeln. Passiert während des Unterrichts etwas, werden sie entsprechend dem Dienstplan gerufen und leisten dann an der Unfallstelle Erste Hilfe.

Außer der Bereitschaft während der Schulzeit werden die SSD´ler auch bei Sonderveranstaltungen eingesetzt, z.B. bei Sportveranstaltungen, Tag der offenen Tür oder Schulfest.

Bevor sie Erste Hilfe leisten können, werden sie von ausgebildeten Mitarbeitern der Johanniter geschult. Die Ausbildung dauert fünf Tage, wobei der letzte Tag der Prüfungstag ist. Hier müssen die Schülerinnen und Schüler in Theorie und Praxis ihr gelerntes Wissen zeigen.

Außer, dass die Schulsanitäter erkrankte und verletzte Mitschüler medizinisch versorgen können, erhalten sie die Möglichkeit , Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Der SSD stärkt ihre Sozialkompetenz, was auch für ihre Zukunft von großer Bedeutung ist.